Deutschland – Osteuropa: die Gegenwart der Vergangenheit. Der Hitler-Stalin Pakt und seine Langzeitfolgen

Am 30. Juni 2026 um 19.30 Uhr laden die Europäischen Föderalisten Oldenburg gemeinsam mit weiteren zivilgesellschaftlichen Verbänden zu einem Podiumsgespräch über den Hitler-Stalin-Pakt ein. Die Diskussion findet im Herbartgymnasium Oldenburg statt. Es diskutieren Viola von Cramon, MdEP a.D., Roland Freudenstein, Plattform „Brussels Freedom Hub“ und Dr. Burkhard Olschowsky, BKGE unter der Moderation von Dr. Ingo Loose.

Sharepic zur Veranstaltung am 30.06.2026.

Der am 23. August 1939 unterzeichnete Hitler-Stalin-Pakt schuf als geopolitisches Zweckbündnis zwischen NS-Deutschland und der Sowjetunion eine wesentliche Voraussetzung für den deutschen Überfall auf Polen und den Beginn des Zweiten Weltkrieges. Die im Pakt vorgenommene Abgrenzung der Machtsphären der beiden totalitären Staaten hat die Geschichte Europas geprägt und verheerenden Einfluss auf das Leben von Millionen Menschen genommen.

Im Podiumsgespräch werden die Langzeitfolgen des Paktes erörtert, die sich gegenwärtig insbesondere im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine manifestieren: die Rückkehr imperialer Ansprüche, der Einsatz von Geschichtspolitik als Waffe und die Ablehnung demokratischer Werte und Ordnungen.

Podiumsgäste:

  • Viola von Cramon, Osteuropa-Expertin und ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, Göttingen
  • Roland Freudenstein, Betreiber der unabhängigen Plattform „Brussels Freedom Hub“, ehem. Direktor des Brüsseler Büros der Free Russia Foundation Brüssel 
  • Dr. Burkhard Olschowsky, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Oldenburg 

Moderation: Dr. Ingo Loose, Osteuropa-Historiker, Institut für Zeitgeschichte (IfZ), Berlin

Der Eintritt ist frei.